Mojo am Tisch

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Der Mojo lebt nicht nur auf dem Teller: Er lebt am Tisch, beim Fest, bei der Zusammenkunft. Auf den Kanaren gibt es keine Feier ohne Mojo —er ist bei den Wallfahrtsfesten (romerías) dabei, beim Grillen, beim Sonntagsessen, beim Käse, der über dem Feuer geröstet wird, während man plaudert. Sein berühmtester Begleiter sind die papas arrugadas, jene kleinen, mit viel Salz gekochten Kartoffeln, die mit einem roten oder grünen Mojo zu dem Bissen werden, den jeder sofort als die Kanaren erkennt.

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Doch der Mojo passt zu fast allem: frischem Fisch, Fleisch vom Grill, sancocho, gegrilltem Käse oder ganz einfach Brot. Er ist demokratisch: Er adelt das Bescheidene und begleitet das Festliche. Und hinter jeder Schale steht ein Netz von Menschen —wer die Chili anbaut, wer das Öl macht, wer den Knoblauch zieht—; bei ihnen zu kaufen hält den Geschmack lebendig. Nehmen Sie das Rezeptheft mit, und wenn Sie ihn zubereiten, laden Sie jemanden ein.