Rezepte und Varianten

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Es gibt nicht einen Mojo: Es gibt viele, fast so viele wie Köchinnen und Köche. Doch wenn man Ordnung in die Familie bringen muss, erkennt man einige „kanonische“. Die roten werden mit Paprika und Chili gemacht: der milde rote, sanft und aromatisch, und der Mojo picón, der außerhalb der Inseln bekannteste, mit seinem Charakter und seinem Feuer. Die grünen verdanken ihre Farbe den Kräutern: der aus Koriander, intensiv und frisch, ideal zu Fisch, und der aus Petersilie, seine mildere Variante. Und dann gibt es jene mit ganz eigenem Inselcharakter: den Mandel-Mojo, dicht und mit einem Hauch Süße, besonders auf La Palma verwurzelt, und den gekochten, der vor dem Servieren erhitzt wird.

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Jeder Mojo hat sein Gericht —der grüne verlangt nach Fisch; der rote nach Kartoffeln und Fleisch; der aus Mandeln nach gegrilltem Käse—, doch alle teilen dieselbe Urhandlung: den Mörser. Denn der Mojo ist, noch bevor er ein Rezept ist, eine Bewegung des Handgelenks.

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