Vom Schnitt zur Verpackung

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Das Schneiden des Bündels ist nicht das Ende: Es ist der Beginn einer Reise. Was eine gute Banane von einer verdorbenen unterscheidet, entscheidet sich in den folgenden Stunden, im Packhaus. Die Bündel kommen mit Decken geschützt an, um Scheuerstellen zu vermeiden, und dann wird abgehändet: Die Hände —fünfzehn bis fünfundzwanzig Bananen je Hand— werden vom Stiel getrennt, wobei man darauf achtet, die Schale nicht zu verletzen. Sie durchlaufen die Waschstraße und gelangen zur Qualitätskontrolle, wo sie gewogen, vermessen und nach der europäischen Norm in drei Klassen eingeteilt werden —Extra, Erste und Zweite—; die Klasse Extra ist die anspruchsvollste und lässt kaum mehr als einen leichten oberflächlichen Fleck zu.

Das Verpacken der Bananen

Jede Kiste wird mit fast uhrwerkhafter Ordnung gepackt, damit die Frucht dicht gedrängt, aber ohne Druckstellen reist. Diese Handreichung wandelte sich mit der Zeit: von den großen Holzverschlägen des frühen 20. Jahrhunderts über das in Papierpolster gehüllte „kanarische Paket“ bis zu den Kartons und Kühlcontainern von heute. Doch hinter jeder Kiste stehen zu jeder Zeit Hände —viele davon die von Frauen der Gemeinde— und ein gemeinsames Wissen, das auf dem Etikett im Supermarkt nur selten auftaucht.

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