Die Banane und das Meer
Eine Banane, die Tazacorte verlässt, kann am nächsten Morgen auf einem Markt in Madrid, London oder Hamburg liegen. Das ist die andere Seite des Anbaus: Er ernährte nicht nur das Tal, er verband es mit der Welt. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts machte der Hafen aus der Frucht Wirtschaft —Arbeit, Schiffe, Routen, Devisen—, und die Art zu reisen war ein wahres Epos: zuerst Segelschiffe, dann Dampfer, später die ersten Kühlschiffe und schließlich der Kühlcontainer, der heute den Atlantik in weniger als zwei Tagen überquert.
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Gegenüber der Banane aus anderen Breiten, billiger, aber von geringerer Qualität, setzte man hier auf die eigene Identität: Die kanarische Banane zeichnet sich durch ihren Geschmack aus, Frucht dieses Landes und mehr als eines Jahrhunderts auf dem Markt. Und jene kleinen dunklen Punkte auf der Schale, die die Verbraucher zu erkennen lernten, sind kein Makel: Sie sind die Signatur, das Zeichen, dass die Frucht genau richtig gereift ist. Vom Kai in die Welt ist die Route der Banane noch immer der Faden, der Tazacorte mit dem halben Planeten verbindet.